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Bass, Bass, wir brauchen Bass

So. Ich bin doch nicht tot (keine Kommentare, bitte). Und ich blogge mal wieder. Sogar nen richtiger Eintrag. Über Musik. Scheißeinleitung.

Lieder mit Basseinstieg… würd ich sterben für. Beginne ein Lied mit nem fetten Bassriff, dann noch n bisschen Schlagzeug drunter… und Fredie ist dabei (auch ein Grund, warum ich The Strokes so liebe). Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wann das angefangen hat. Aber möglicherweise mit Throw away your television von den RHCP. Ach jedesmal wenn ich den Anfang dieses Songs höre, dann… aber ich will hier ja heute nicht über die Chili Peppers schreiben (hey – vielleicht später mal?), sondern über The Raconteurs, und zwar mit Steady As She Goes. Manchem Otto-Normal-Hörer vielleicht ein Begriff, den meisten Indie-Fans sicher schon in Fleisch und Blut übergegangen.

Was kann man also von einer Band erwarten, deren Leadsänger angeblich mit seiner Schwester verheiratet war?

Nein, natürlich war er das nicht. Allerdings ist das Verhältnis zwischen Jack White und Megan White, den beiden Hälften der White Stripes, eher undurchsichtig (übrigens auch den offiziellen Quellen).

The Raconteurs also, Nebenprojekt von Jack White, zusammen mit Kumpel Brendan Benson. Nebenprojekt. Wenn ich das schon höre. Erfolgreiche Musiker versuchen ihre etwas weniger erfolgreichen Jugendfreunde hochzuziehen. Na dann… EMINEM hat es mit D12 versucht, was hören wir heute noch von denen? Krist Novoselić, König gescheiterter Klein-Projekte, war nach Nirvana sogar in drei unbekannten Bands (hey – immerhin gibt’s CD’s zu kaufen!!!). Also nun The Raconteurs, ja?

Zugegeben, bis auf Steady As She Goes kann man wenig sagen. Der ein oder andere mag vielleicht noch Hands kennen (übrigens ein wirklich empfehlenswertes Lied), aber von einem Nummer 2-Album in Großbritannien ist hier so gut wie nichts zu merken. Schade eigentlich.

Denn schon alleine das Video kann mich weghauen. Billige Musikvideos sind ja sowieso die besten (einfach Kamera drauf und losgetanzt… auch Variationen, beispielsweise auf Laufbändern sind möglich ^^). Und wenn dieses hier nicht billig ist… es wurde schließlich mit einer Spielzeugkamera aufgenommen. Lenkt aber nicht von der kongenialen Musik ab. 4 Takte einfacher durchgehender Schlagzeugbeat. Dann kommt er – mein geliebter Bass. In Perfektion. Brummiger geht’s einfach nicht. Später ab und zu mal ein kleiner Powerchord eingestreut – fertig. Jack White kennt man ja schon. Im Refrain wird Mr Benson dann zum Background. Herrlich.

Der Text wir zur Nebensache. Man konzentriert sich eher auf die ölige Stimme, die ihn singt.  Da es insgesamt etwa 6 Textzeilen gibt, die nicht zum Refrain gehören, soll das verziehen sein. Schonmal vorneweg (wer überrascht werden will liest am nächsten Absatz weiter): es geht weder um die Kinder aus Bolivien noch um den Irakkrieg.

Wie auch immer: dieser Song wird wahrscheinlich keine Musikgeschichte schreiben. Er wird auch meiner Meinung nach der einzige „große“ Hit von The Raconteurs bleiben. Trotzdem:

Leicht verwirrendes, billiges Video (was soll die Kuh???), massenhaft Bass und ein Refrain, der nur aus einem Satz besteht (wunderbar zum Singen… das kriegt man auch noch besoffen auf die Reihe)… mehr braucht doch ein wundervoller Rocksong nicht.

 

 

 

29.11.06 18:29
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fredie (Pelle) (16.12.06 14:55)
Gott... war ich doch vorgestern inner Bibo... stand ich am Schalter. Kam so nen Typ an und zeigt der Bibo-Frau so seine neuen Kopfhörer... "da is der bass so richtig fett" , und was meint die olle bibofrau? "hahaha, gibs da nich son lied, Bass, Bass wir brauchen Bass".

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