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Wer zu spät kommt...

... den bestraft das Leben.

(nach Michail Gorbatschow)

Is so.

19.4.07 18:53


Mal was anderes...

Frankreich ist ja nun nicht gerade bekannt für Rockbands. Zumindest nicht für französischsprachige. Außer den Hush Puppies und Phoenix, die beide Englisch singen...kenn ich eigentlich gar keine. Die französische Musik ist eben eher Hip Hop. Auch in Dokumentarfilmen über französiche MC's zu sehen: "Ich verstehe nicht, warum Leute Rock hören wollen. Bei Hip Hop kann man sich doch viel besser abreagieren". Ähm... nunja.

 

Einen großen Teil des letzten Sonntagnachmittages suchte ich dann aber mal nach einer. Einer tatsächlichen *gut* klingenden französichsprachigen Band (danke, Frau Kirscht!). Und... ich wurde sogar fündig.

 

Luke (nicht zu Verwechseln mit der Kölner Formation), Rockband, 1998 gegründet in einem Pariser Vorort (??? Banlieue? Rockband?), haben bis jetzt 4 Alben veröffentlicht und sind zumindest national einigermaßen bekannt.

 

Ehrlich gesagt konnte ich mir auch nicht richtig vorstellen, wie Französisch zu Rock passen sollte. Und... naja auf das erste Hören tatsächlich erstmal ungewohnt. Aber hört selbst. 

 

 

Besonders zu empfehlen übrigens: Hasta Siempre und San Sebastien (wer beim letzten Blog-Eintrag gut aufgepasst hat müsste wissen warum mir das zweite Lied so gefällt )

 

 

6.3.07 19:19


Bass, Bass, wir brauchen Bass

So. Ich bin doch nicht tot (keine Kommentare, bitte). Und ich blogge mal wieder. Sogar nen richtiger Eintrag. Über Musik. Scheißeinleitung.

Lieder mit Basseinstieg… würd ich sterben für. Beginne ein Lied mit nem fetten Bassriff, dann noch n bisschen Schlagzeug drunter… und Fredie ist dabei (auch ein Grund, warum ich The Strokes so liebe). Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wann das angefangen hat. Aber möglicherweise mit Throw away your television von den RHCP. Ach jedesmal wenn ich den Anfang dieses Songs höre, dann… aber ich will hier ja heute nicht über die Chili Peppers schreiben (hey – vielleicht später mal?), sondern über The Raconteurs, und zwar mit Steady As She Goes. Manchem Otto-Normal-Hörer vielleicht ein Begriff, den meisten Indie-Fans sicher schon in Fleisch und Blut übergegangen.

Was kann man also von einer Band erwarten, deren Leadsänger angeblich mit seiner Schwester verheiratet war?

Nein, natürlich war er das nicht. Allerdings ist das Verhältnis zwischen Jack White und Megan White, den beiden Hälften der White Stripes, eher undurchsichtig (übrigens auch den offiziellen Quellen).

The Raconteurs also, Nebenprojekt von Jack White, zusammen mit Kumpel Brendan Benson. Nebenprojekt. Wenn ich das schon höre. Erfolgreiche Musiker versuchen ihre etwas weniger erfolgreichen Jugendfreunde hochzuziehen. Na dann… EMINEM hat es mit D12 versucht, was hören wir heute noch von denen? Krist Novoselić, König gescheiterter Klein-Projekte, war nach Nirvana sogar in drei unbekannten Bands (hey – immerhin gibt’s CD’s zu kaufen!!!). Also nun The Raconteurs, ja?

Zugegeben, bis auf Steady As She Goes kann man wenig sagen. Der ein oder andere mag vielleicht noch Hands kennen (übrigens ein wirklich empfehlenswertes Lied), aber von einem Nummer 2-Album in Großbritannien ist hier so gut wie nichts zu merken. Schade eigentlich.

Denn schon alleine das Video kann mich weghauen. Billige Musikvideos sind ja sowieso die besten (einfach Kamera drauf und losgetanzt… auch Variationen, beispielsweise auf Laufbändern sind möglich ^^). Und wenn dieses hier nicht billig ist… es wurde schließlich mit einer Spielzeugkamera aufgenommen. Lenkt aber nicht von der kongenialen Musik ab. 4 Takte einfacher durchgehender Schlagzeugbeat. Dann kommt er – mein geliebter Bass. In Perfektion. Brummiger geht’s einfach nicht. Später ab und zu mal ein kleiner Powerchord eingestreut – fertig. Jack White kennt man ja schon. Im Refrain wird Mr Benson dann zum Background. Herrlich.

Der Text wir zur Nebensache. Man konzentriert sich eher auf die ölige Stimme, die ihn singt.  Da es insgesamt etwa 6 Textzeilen gibt, die nicht zum Refrain gehören, soll das verziehen sein. Schonmal vorneweg (wer überrascht werden will liest am nächsten Absatz weiter): es geht weder um die Kinder aus Bolivien noch um den Irakkrieg.

Wie auch immer: dieser Song wird wahrscheinlich keine Musikgeschichte schreiben. Er wird auch meiner Meinung nach der einzige „große“ Hit von The Raconteurs bleiben. Trotzdem:

Leicht verwirrendes, billiges Video (was soll die Kuh???), massenhaft Bass und ein Refrain, der nur aus einem Satz besteht (wunderbar zum Singen… das kriegt man auch noch besoffen auf die Reihe)… mehr braucht doch ein wundervoller Rocksong nicht.

 

 

 

29.11.06 18:29


Ich kenn ein Wort das hat genauso viele Buchstaben wie "und"...

... und ich hab's in der letzten Zeit mindestens genauso oft gelesen (Auflösungen bitte an mich ^^)


Also... ich werde ja schätzungsweise bei Umfang  und (zumindest gut gemeinter) Qualität der Beiträge nicht so häufig posten können, wie es eigentlich für ein Blog angemessen wäre. Aber zum Rumsurfen find ich doch immer Zeit .


Ja und genau deshalb habe ich jetzt beschlossen, die Art der Postings noch etwas zu erweitern. Ich werd jetzt quasi [schönes Wort ^^] als Lückenfüller ab und zu mal nette Zitate und ähnliche Fundsachen reinschreiben, aber natürlich immer noch zum Thema Musik.


Wird ja sonst  - trocken. staubtrocken - hier.


Und in dem Sinne... the show must go on...

[gefunden am 07.10.2006 im Forum vom Hurricane Festival]


„Also mich beschleicht immer mehr der Verdacht, dass viele (ich sagte viele, NICHT alle) von denen, die hier so aufgewühlt negativ auf den Begriff Emo reagieren eigentlich Emos der alten Schule sind, die es nicht vertragen, dass Emo inzwischen so eine Art Rock-Mainstream (zumindest amerikanischer bzw amerikanisch beeinflusster Bands) ist. Naja, und um sich von den pubertären Emos zu distanzieren (zuwelchen sie selbst noch bis vor einigen Monaten/Jahren gehörten) wird jetzt eben auf alles drauf gehauen, was sich mit eben jener Musikrichtung in Verbindung bringen lässt.
Und wer behauptet, bei Emo-Bands sei es besonders extrem wie gleich sich das alles anhört, der hört zu viel Emo. Das Vorgehen nach einem Schema F lässt sich in jeder populär beeinflussten Musikrichtung feststellen. Dazu müsstet ihr nur mal was anderes als Emo hören .
Nichts für ungut.
Grooce, Peter“


Dem sei nichts hinzuzufügen.


Link zum Hurricane

8.10.06 22:51


Welcome To The Punk Parade

Welcome To The Black Parade von My Chemical Romance

So, also beginne ich passenderweise mit einer meiner Lieblingsbands. My Chemical Romance, benannt nach einem Roman von Irvine Welsh, gründeten sich 2001 in Newark (New Jersey).

Ich hatte ja keine Ahnung, als ich an diesem Wintertag vor etwa anderthalb Jahren diese All Areas Nr. 58 in meinen CD-Player legte, und eigentlich mehr in freudiger Erwartung auf Titel 5 und Mando Diao, auf Play drückte. Wunderbar, ein paar Minuten später waren die ersten drei Lieder schon gehört. Nur noch knappe 3 Minuten trennten mich von meinem Glück. Doch in dem Moment drangen, gepaart mit eingängigen Klavier-Akkorden im schnöden  Achtelrythmus folgende Worte an mein Ohr, die mich so bald nicht mehr verlassen sollten… „In the middle of a gunfight… in the center of a restaurant…“

Was ich hörte, war wunderbarster Indie-Emo. Meine Meinung von da an:

Vielleicht wäre die Welt nicht viel schlechter, wenn Gerard Way in meinem Disc-Man nicht schreiend nach „all my poison“ verlangte, aber sicherlich ein wenig langweiliger…

Schnitt. 20 Monate und unzählige Stunden “Three Cheers For Sweet Revenge” (auch selbst gesungen in den nächtlichen Straßen von Paris) später, erreichte mich die Nachricht, ein Neues sei im Kommen. Wie Wo Was, My Chemical Romance, Album, neu, Oktober??? Doch meine Euphorie wurde, wie sollte es auch anders sein, bald wieder gezügelt. Weniger Emo, mehr Punk, wie bitte? Also machte ich mich auf in die unendlichen Weiten des Netzes, den Titelsong zu erkunden.

Das Lied fängt an mit einer Klaviermelodie, die sich übrigens durch das ganze ausgedehnte Intro ziehen soll. Wie zu einer Spieluhr fällt der übrigens plötzlich erblondete (!!!) Gerard Way mit ersten süßlichen Kindheitserinnerungen (?) in Gesangsform ein. Etwas später gesellt sich eine Snare im Marschrhythmus zu beiden, bevor es richtig chemisch ^^ wird: das Intro, wiederholt, diesmal schreiend und zu Gitarren. Schön, denke ich, ist doch toll, alles wie immer. Doch dann der Schnitt: Schlagzeug Break, und da geht der Punk ab. Wie frisch einem Blink 182- oder Green Day-Album (obwohl ich mich bis heute weigere, Blink wenn auch nur als Pop-Punk zu bezeichnen) entnommen, wird munter (hallo? Erde an Emo???) drauflos geschnoddert. Der dafür umso besser gelungene, wieder melodische Refrain, wieder eher zum Intro passend.

Welcome To The Black Parade ist musikalisch vielfältig, geht auf jeden Fall ins Ohr (vor allem der Refrain), auch wenn an einigen Stellen die Melodie verloren gegangen ist. Aber eines ist der Song stellenweise ganz sicher nicht: typisch für My Chemical Romance.

Links:

 Bandpage

Album kommt am 20.10.2006 raus.

 

 

3.10.06 13:28


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